1. Marie bekommt Taschengeld

Das ist Marie. Sie ist 7 Jahre alt und möchte etwas über Geld lernen.

Marie bekommt von ihren Eltern Taschengeld. Dafür muss sie nichts tun. Seit diesem Jahr bekommt sie 3 Euro in der Woche. Das sind 12 Euro im Monat.

Mit dem Taschengeld soll Marie den Umgang mit Geld lernen. Ihre Eltern helfen ihr dabei.

Marie steckt das Taschengeld in ihren Geldbeutel.

Einen Teil des Taschengeldes spart sie auch. Als sie noch klein war, steckte Marie diesen Teil des Geldes in ein Sparschwein. Heute zahlt sie ihn auf ihr Konto ein.

Marie möchte wissen, was Geld ist, und ob überall mit dem gleichen Geld gezahlt wird. Bargeld hat sie in ihrem Geldbeutel. Aber was ist Buchgeld? Wie verdienen Erwachsene ihr Geld? Die bekommen ja kein Taschengeld.

Außerdem hat Marie gehört, dass sie nach dem Recht erst beschränkt geschäftsfähig ist. Was ist Recht? Was bedeutet Geschäftsfähigkeit? Was ist beschränkt geschäftsfähig?

Ferner möchte Marie einen Überblick darüber haben, wieviel Geld sie hat. Denn sie bekommt nicht nur Taschengeld, sondern zum Geburtstag kleine Geldgeschenke von den Großeltern und ihrer Patin. Manchmal verdient Marie auch Geld, wenn sie bei Gartenarbeiten hilft. Zudem bekommt Marie etwas Geld von ihren Eltern, wenn sie sehr gute Noten in der Schule hat. Marie gibt aber auch Geld aus. Sie kauft sich hin und wieder etwas. Wie sieht man am besten, was im Monat oder im Jahr übrigbleibt? Wie rechnet man das aus?

Marie weiß auch nicht wirklich, was ein Konto ist und was Banken oder Sparkassen genau machen. Mit ihrem Konto ist eine Plastikkarte verbunden. Aber ihre Mutter hat noch eine andere Karte. Was macht man mit den verschiedenen Karten? Auf all diese Fragen möchte Marie Antworten finden.

Deshalb werden wir zusammen mit Marie die Welt des Geldes und des Rechts erkunden. Am Ende können wir alle Fragen Maries beantworten.